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ED-beständige Dichtungen

Dichtungen und O-Ringe mit Beständigkeit gegen explosive Dekompression kommen in der Regel bei Hochdruckanwendungen in der Öl- und Gasindustrie zum Einsatz.

Explosive Dekompression (auch als schnelle Gasdekompression oder RGD bezeichnet) ist ein Ausfallmechanismus bei Elastomerdichtungen und O-Ringen, der durch den raschen Druckabfall eines gasförmigen Mediums verursacht wird. Gas, das in die Elastomerdichtung eingedrungen ist, dehnt sich heftig aus, wenn der Druck schnell abgebaut wird, was zu Rissen und Versagen der Dichtung führt.

Folgende internationale Normen regeln die Prüfung von Elastomeren unter ED-Bedingungen:

  • NORSOK M-710: „Qualifikation nichtmetallischer Dichtungsmaterialien und Hersteller – Beständigkeit gegenüber schneller Gasdekompression (RGD)“.
  • TOTAL Allgemeine Spezifikation GS PVV 142, Anhang 8 „Elastomer-O-Ring-Dichtungen – Prüfverfahren explosive Dekompression.“
  • NACE TM0297 „Auswirkungen von Kohlendioxid-Dekompression bei hohen Temperaturen und hohem Druck auf Elastomerwerkstoffe.“
  • ISO 23936-2 Abschnitt 7 und Anhang B „Erdöl-, Petrochemie- und Erdgasbranchen: nichtmetallische Werkstoffe in Kontakt mit Medien der Öl- und Gasproduktion – Teil 2: Elastomere.“

Drucksturz-resistente Dichtungen (Anti-Explosive Dekompression, AED) –

PPE liefert AED-Dichtungen und AED-O-Ringe aus einer Reihe von Elastomerwerkstoffarten, darunter auch HNBR, FEPM (Aflas®), FKM und FFKM, unter den Markennamen EnDura®, Perlast® und Perlast® ICE.

Die AED-Elastomerwerkstoffe von PPE wurden gemäß der oben aufgelisteten Normen geprüft und es können ED-Prüfbescheinigungen heruntergeladen werden.

Prüfung der explosiven Dekompression

PPE ist ein führender Hersteller und Entwickler von AED-Dichtungslösungen (anti-explosive Dekompression). In seinen Laboratorien für die Werkstoffentwicklung in Großbritannien und Houston verfügt PPE über modernste ED-Prüfeinrichtungen zum Testen der branchengängigen Kautschukarten. 

Auf der Hochdruck-Prüfanlage können verschiedene Dichtungsgeometrien über einen beliebigen Zeitraum hinweg Drücken von bis zu 13,8 MPa oder 20.000 psi ausgesetzt werden. Es können beliebig viele Druckminderungszyklen und Temperaturen von bis zu 250 °C angewendet werden. Mithilfe dieser Anlagen können Werkstoffe gemäß verschiedener branchenüblicher Standards getestet oder individuelle Simulationen tatsächlicher Betriebsbedingungen vorgenommen werden.

Die Prüfanlagen von PPE ermöglichen Abnahmen gemäß Normen wie TOTAL GS PVV 142, NORSOK M710, NACE TM0297 und ISO 23936-2. Die Aufnahme des O-Ring-Trägers ist austauschbar, sodass O-Ringe bei verschiedenen Quetschgraden, in Flächen- und Kolbengeometrien getestet werden können.

EnDura® und Perlast® sind eingetragene Marken von Precision Polymer Engineering.
Aflas® ist eine eingetragene Marke von Asahi Glass Co. Ltd.

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